The Agentic Bank: How AI and Intelligent Systems Are Redefining Finance

The Agentic Bank: How AI and Intelligent Systems Are Redefining Finance
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Produktdetails

  • EAN: 9798899655616
  • ASIN: B0FRN1JBST

Highlights

  • Konzeption der „AInative“ Bank mit gemeinsamer Zusammenarbeit von Menschen und KIAgenten
  • Analyse von Anwendungsszenarien in Liquiditätsmanagement, Zahlungen, Risiko und Kundenbetreuung
  • Strategische Rahmenwerke für den Einsatz agentischer Systeme in Finanzinstituten
  • Einordnung von Regulierung, Blockchain und Tokenisierung im Kontext intelligenter Systeme
  • Fokus auf Governance, Vertrauen, Datenqualität und Nachvollziehbarkeit von KIEntscheidungen
  • Roadmaporientierte Darstellung für Transformationsprogramme großer Finanzinstitute
  • Zielgruppe vor allem Management, PolicyMaker, Innovatoren und Berater im Finanzsektor


Beschreibung

„The Agentic Bank: How AI and Intelligent Systems Are Redefining Finance“ ist ein Fachbuch über die nächste Transformationsstufe im Finanzsektor: von reiner Digitalisierung hin zu sogenannten agentischen Systemen. Autor Driss Temsamani beschreibt, wie KI-Agenten nicht nur Prozesse automatisieren, sondern mit einem gewissen Grad an Autonomie, Entscheidungslogik und Kollaboration in Banken eingebettet werden können. Der Fokus liegt weniger auf Technologie-Detailtiefe als auf strategischer Einordnung und organisatorischen Konsequenzen für Finanzinstitute.

Ein zentrales Konzept des Buches ist die „AI-native“ Bank. Darunter versteht Temsamani ein Institut, in dem Menschen und intelligente Software-Agenten als Team agieren: Aufgaben wie Marktbeobachtung, Risikoanalysen, Liquiditätssteuerung oder personalisierte Kundenansprache werden von Agenten vorbereitet oder teilautomatisiert, während kritische Entscheidungen und die Verantwortung beim Menschen bleiben. Für Leserinnen und Leser aus Management, Strategie und Produktentwicklung ergeben sich daraus konkrete Denkanstöße, wie sich Rollen, Prozesse und Governance-Strukturen anpassen müssen.

Inhaltlich deckt das Buch mehrere wesentliche Einsatzfelder ab: Im Bereich Liquidität und Treasury geht es um schnellere, datengetriebene Allokation von Mitteln und Szenarioanalysen. Im Zahlungsverkehr werden Nutzungsszenarien für intelligente Routing-Entscheidungen und Betrugserkennung diskutiert. Im Risikomanagement beschreibt Temsamani, wie Agenten kontinuierlich Portfolios überwachen und Abweichungen in Echtzeit melden können. Für das Client Engagement zeigt er, wie KI-Agenten Kundenprofile, Verhalten und Präferenzen auswerten und daraus dynamische Angebote, Pricing-Strategien oder Kommunikationspfade ableiten.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf den Grundlagen von Vertrauen, Geschwindigkeit und „Intelligence at Scale“. Temsamani argumentiert, dass klassische Bankenarchitekturen diesen Anforderungen oft nicht genügen. Er adressiert Themen wie Datenqualität, Modell-Governance, Nachvollziehbarkeit von Entscheidungen und die Rolle der Compliance. Auch externe Faktoren wie Regulierung, Blockchain, Tokenisierung und globale Markttrends werden aufgegriffen, allerdings eher als Signale und Kontext als in Form technischer Tiefenanalysen.

Im Vergleich zu anderen KI/Finanz-Titeln am Markt – etwa stärker technisch ausgerichteten Büchern zu Machine Learning im Risikomanagement oder praxisnahen Leitfäden zur Bank-IT-Modernisierung – positioniert sich „The Agentic Bank“ vor allem als strategisch-konzeptionelles Werk. Es ist weniger ein Handbuch für Data Scientists und Entwickler, sondern eher ein Orientierungsrahmen für Führungskräfte, Produktowner und Regulatoren, die verstehen wollen, wohin sich Institutionen in einer KI-getriebenen Finanzwelt entwickeln können.

Zu den Stärken des Buches zählen die klare Fokussierung auf agentische Systeme, die Verbindung von Vision und Struktur sowie der Versuch, ein Roadmap-artiges Denken zu vermitteln. Leser erhalten eine Struktur, um eigene Transformationsprogramme einzuordnen: Wo stehen wir auf dem Weg von digital zu AI-native? Welche Funktionen eignen sich für pilotierte Agenten-Einsätze? Welche Governance-Bausteine werden mit zunehmender Autonomie wichtiger? Für Innovatoren und Strategen kann das helfen, interne Diskussionen zu versachlichen.

Mögliche Schwächen liegen in der Natur des Themas: Die Darstellung bleibt notwendigerweise abstrakt, konkrete Implementierungsbeispiele, Kennzahlen oder technische Detailarchitekturen scheinen begrenzt zu sein. Wer Schritt-für-Schritt-Anleitungen zu Modellbau, Datenpipelines oder konkreten Technologie-Stacks sucht, dürfte unterversorgt bleiben. Auch Praktiker aus kleineren Finanzhäusern oder FinTechs könnten einzelne Passagen als stark auf große, global agierende Institute zugeschnitten empfinden.

Eher ungeeignet ist das Buch für Leser, die einen Einstieg in Grundlagen der Künstlichen Intelligenz suchen oder ganz praktische „How-to“-Rezepte für einzelne Tools erwarten. Auch Studierende ohne Grundverständnis von Bankprozessen oder Regulierung werden einige Kapitel vermutlich als voraussetzungsreich empfinden. Für diese Zielgruppen wären einführende Werke zu KI im Finanzsektor oder Fallstudien-orientierte Titel meist zugänglicher.

Für Führungskräfte, Strategen, Policy-Maker und Berater mit bereits vorhandenem Finanz- und Technologiewissen bietet „The Agentic Bank“ aber einen strukturierten Rahmen, um die Rolle von KI-Agenten in Banken neu zu denken. Es liefert vor allem Denkanstöße, wie sich Institutionen organisatorisch, kulturell und regulatorisch auf eine „Agentic Institution Era“ vorbereiten können – und weniger eine Blaupause, die sich direkt in Code oder Projektpläne übersetzen lässt.

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