LIQUI MOLY Öladditiv Cera Tec Art.-Nr. 3721 Keramikverschleißschutz für Benzin- & Dieselmotoren I mehr Laufruhe, geringere Reibung & weniger Kraftstoffverbrauch I Ceramic Zusatz für Motoröl, 300 ml

LIQUI MOLY Öladditiv Cera Tec Art.-Nr. 3721 Keramikverschleißschutz für Benzin- & Dieselmotoren I mehr Laufruhe, geringere Reibung & weniger Kraftstoffverbrauch I Ceramic Zusatz für Motoröl, 300 ml
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Produktdetails

  • Marke: Liqui Moly
  • EAN: 4100420037214
  • ASIN: B001CZODH8

Highlights

  • Keramischer VerschleißschutzZusatz für Motoröl und Getriebeöl
  • Kompatibel mit Benzin und Dieselmotoren, inklusive Dieselpartikelfilter
  • Mischbar mit allen gängigen Motor und KfzGetriebeölen
  • Ausgelegt für Motoren, Schaltgetriebe, Pumpen und Verdichter
  • Langzeitwirkung laut Hersteller bis zu 50.000 km pro Anwendung
  • Eine 300mlDose ausreichend für bis zu 5 Liter Motoröl
  • Geeignet für im Ölbad laufende Zahnriemen, nicht geeignet für Nasskupplungen
  • Reibungsreduzierung zur Steigerung von Laufruhe und potenzieller Verbrauchsreduktion


Beschreibung

LIQUI MOLY Cera Tec ist ein Öladditiv mit keramischen Festschmierstoffen, das Motoren und andere Aggregate vor Verschleiß schützen soll. Es wird dem Motoröl oder Getriebeöl zugegeben und zielt darauf ab, Reibung und Geräuschentwicklung zu reduzieren. Der Hersteller adressiert damit Fahrer, die ihren Motor länger nutzen möchten, als es übliche Ölwechselintervalle allein leisten können, und die auf mehr Laufruhe und potenziell geringeren Verbrauch Wert legen.

Technisch setzt Cera Tec auf eine Kombination aus chemischen und keramischen Wirkkomponenten. Chemische Additive glätten mikroskopisch raue Metalloberflächen, während feine Keramikpartikel verbleibende Unebenheiten auffüllen. Diese Schicht soll hohen und sehr niedrigen Temperaturen standhalten und auch bei starker Belastung stabil bleiben. Ergebnis ist ein geringerer Reibungswiderstand zwischen bewegten Teilen wie Kolben, Lagern oder Zahnrädern.

In der Praxis verspricht der Hersteller mehrere Effekte: mehr Laufruhe des Motors, reduzierter Verschleiß und eine mögliche Senkung von Kraftstoffverbrauch und Schadstoffausstoß. Das Additiv wird bei einem Ölwechsel in das frische Öl gegeben; eine 300-ml-Dose reicht laut Angaben für bis zu 5 Liter Motoröl und soll eine Langzeitwirkung für bis zu 50.000 Kilometer entfalten. Besonders für Vielfahrer, Pendler oder Besitzer älterer Fahrzeuge kann ein solcher Langzeiteffekt interessant sein, da die Schmierbedingungen in belasteten oder teilverschlissenen Motoren häufig kritischer sind.

Der Einsatzbereich ist allerdings breiter als nur der klassische Pkw-Motor. Cera Tec ist auch für Schaltgetriebe, Pumpen und Verdichter freigegeben, sofern diese mit handelsüblichen Motor- oder Kfz-Getriebeölen betrieben werden. Es ist sowohl mit Benzin- als auch mit Dieselmotoren kompatibel, einschließlich Motoren mit Dieselpartikelfilter. Laut Hersteller ist das Produkt auch bei im Ölbad laufenden Zahnriemen einsetzbar, was für bestimmte moderne Motorenkonzepte relevant ist.

Im Vergleich zu anderen Öladditiven am Markt, etwa molybdändisulfidbasierten Zusätzen oder rein chemischen Reibwertminderern ohne Feststoffe, positioniert sich Cera Tec als Hightech-Keramiklösung mit besonders hoher Temperatur- und Langzeitstabilität. Während MoS2-Additive meist eine dunkle Verfärbung des Öls mit sich bringen und eher für kurz- bis mittelfristige Effekte stehen, zielt die Keramiktechnologie stärker auf dauerhafte Oberflächenmodifikation. Ob sich die Mehrkosten gegenüber einfacheren Additiven lohnen, hängt von Fahrprofil, Fahrzeugwert und individueller Erwartung ab.

Die Anwendung ist vergleichsweise einfach: Die Flasche wird vor Gebrauch gut geschüttelt und der Inhalt nach dem Ölwechsel direkt in den Ölkreislauf gegeben. Das Produkt ist selbstmischend, zusätzliche Arbeitsschritte sind nicht nötig. Wichtig ist die richtige Dosierung in Relation zur Ölmenge, damit die gewünschte Konzentration erreicht wird. Für Laien ist die Handhabung damit in der Regel problemlos, sofern die Herstellerangaben beachtet werden.

Es gibt aber auch Einschränkungen und mögliche Schwächen. Cera Tec ist ausdrücklich nicht für Systeme mit Nasskupplung geeignet, wie sie in den meisten Motorrädern zu finden sind. Eine falsche Anwendung in solchen Aggregaten kann das Kupplungsverhalten negativ beeinflussen. Zudem enthält das Produkt sensibilisierende Stoffe, die bei empfindlichen Personen Allergien auslösen können; beim Umgang sollte also auf Hautkontakt und eine sachgerechte Entsorgung geachtet werden. Ein weiterer Punkt: Bei Fahrzeugen mit durchgängig dokumentierter Wartungshistorie, niedrigem Kilometerstand und ohnehin effizientem Motorlayout können die spürbaren Effekte geringer ausfallen, da bereits ein sehr gutes Schmierniveau vorliegt.

Für welche Nutzer ist Cera Tec eher ungeeignet? Wer ein sehr neues Fahrzeug im Leasing mit strenger Herstellergarantie fährt, sollte vor Einsatz grundsätzlich prüfen, ob Zusatzmittel im Öl vom Hersteller akzeptiert werden. Auch Fahrer, die ausschließlich Kurzstrecken im Stadtverkehr mit sehr niedriger Jahreslaufleistung zurücklegen, haben möglicherweise nur einen begrenzten Nutzen aus einem Additiv mit Langzeitwirkung über zehntausende Kilometer. Ebenfalls kritisch ist der Einsatz bei Spezialölen oder Doppelkupplungsgetrieben, wenn der jeweilige Hersteller Fremdadditive explizit ausschließt.

Insgesamt richtet sich LIQUI MOLY Cera Tec an technisch interessierte Autofahrer, Langstreckenpendler und Besitzer älterer oder stärker beanspruchter Fahrzeuge, die die innere Reibung ihres Motors reduzieren und den Verschleiß bremsen möchten. Voraussetzung ist die korrekte Anwendung im passenden Einsatzgebiet und das Bewusstsein, dass ein Additiv eine gute Grundwartung – also regelmäßige Ölwechsel mit qualitätsgerechtem Öl – nicht ersetzt, sondern lediglich ergänzen kann.

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