HHCJ6 Dell NVIDIA Tesla K80 24GB GDDR5 PCI-E 3.0 Server GPU Accelerator (Renewed)

HHCJ6 Dell NVIDIA Tesla K80 24GB GDDR5 PCI-E 3.0 Server GPU Accelerator (Renewed)
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Produktdetails

  • Marke: Dell
  • EAN: 0680266196275
  • ASIN: B07GJ45V3D

Highlights

  • 24 GB GDDR5Grafikspeicher, verteilt auf zwei GPUChips für speicherintensive HPCWorkloads
  • PCI Express 3.0Schnittstelle für Einsatz in gängigen Server und WorkstationPlattformen
  • DualGPUDesign mit Fokus auf DoublePrecision und wissenschaftliche Berechnungen
  • Ausgelegt für Dauerbetrieb im ServerRack mit passiver Kühlung und hohem Luftdurchsatz
  • Kompatibel mit NVIDIACUDAÖkosystem für beschleunigtes numerisches Rechnen und Analyse
  • Renewed/RefurbishedStatus als kostensparende Option für Ersatz und Ausbau bestehender Cluster
  • Geeignet für LegacySoftwarestacks, die auf Keplerbasierte TeslaKarten optimiert sind


Beschreibung

Die Dell NVIDIA Tesla K80 mit 24 GB GDDR5 ist ein klassischer GPU-Beschleuniger aus der professionellen Tesla-Serie, der für den Einsatz in Servern und Workstations mit PCIe-3.0-Steckplätzen entwickelt wurde. Das hier betrachtete Modell HHCJ6 ist als „Renewed“ gekennzeichnet, also generalüberholt. Damit richtet es sich primär an Betreiber bestehender Systeme, die eine bewährte, wenn auch ältere GPU-Plattform nachrüsten oder ersetzen möchten, ohne auf teure aktuelle High-End-Beschleuniger umzusteigen.

Technisch handelt es sich bei der Tesla K80 um eine Dual-GPU-Karte: Zwei GPUs teilen sich insgesamt 24 GB GDDR5-Speicher, in der Praxis also 12 GB pro Chip. Die Karte wurde ursprünglich für High-Performance-Computing, numerische Simulationen, wissenschaftliche Berechnungen und professionelle Visualisierungsaufgaben konzipiert. Ihre Stärken liegen bei Double-Precision- und Mixed-Precision-Workloads, wie sie etwa in Finite-Elemente-Simulationen, Strömungssimulationen oder datenintensiven Analyse-Jobs auftreten.

Im praktischen Einsatz eignet sich die K80 vor allem für etablierte Software-Stacks, die explizit für NVIDIA-CUDA-beschleunigte Berechnungen ausgelegt sind und keine allerneuesten GPU-Features erfordern. In vielen Rechenzentren laufen noch heute Codes, die auf Tesla-Karten der Kepler-Generation abgestimmt sind. Für solche Umgebungen kann eine refurbished K80 eine wirtschaftliche Option sein, um bestehende Cluster zu erweitern oder ausgefallene Karten zu ersetzen, ohne den gesamten Software- und Hardware-Stack zu modernisieren.

Im Vergleich zu aktuellen Lösungen auf dem Markt – etwa moderneren NVIDIA-GPUs wie der A- oder H-Serie – liegt die Tesla K80 bei Energieeffizienz und Rechenleistung pro Watt deutlich zurück. Moderne Karten bieten meist mehr Speicher, höhere Bandbreiten, bessere Unterstützung aktueller KI-Frameworks sowie längere Treiber- und Sicherheitsunterstützung. Dafür sind sie in der Anschaffung in der Regel erheblich teurer und verlangen häufig nach neueren Serverplattformen. Die K80 positioniert sich somit eher als Übergangslösung und als Ersatzteil für bestehende Infrastrukturen, weniger als zukunftsorientierte Neuanschaffung.

Ein Vorteil des hier angebotenen Produkts ist der professionelle Server-Fokus: Die Karte ist als PCI-E-3.0-Accelerator für den Dauerbetrieb im Rack-Server ausgelegt. Sie ist typischerweise passiv gekühlt und auf den Luftstrom eines Servergehäuses angewiesen. Dadurch eignet sie sich eher für Rechenzentren und professionelle On-Premises-Deployments als für den spontanen Einbau in einen normalen Desktop-PC. Nutzer müssen vor dem Kauf sicherstellen, dass ihr System die passende mechanische und thermische Umgebung bietet und der Strombedarf der Karte abgedeckt ist.

Das „Renewed“-Label bedeutet in der Regel, dass die GPU gebrauchte oder aufgearbeitete Hardware ist, die gereinigt, geprüft und gegebenenfalls mit Ersatzteilen instandgesetzt wurde. Das kann Kosten sparen, bringt aber im Vergleich zu Neuware einige Unsicherheiten mit sich. Lebensdauer, eventuelle Abnutzung und die genaue Qualität der Aufarbeitung hängen stark vom konkreten Anbieter ab. Käufer sollten daher auf Angaben zu Garantie, Rückgaberecht und Testprotokollen achten, da diese Faktoren für die Ausfallsicherheit im Rechenzentrum entscheidend sind.

Für bestimmte Zielgruppen kann die Tesla K80 weiterhin sinnvoll sein. Dazu zählen Administratoren von Legacy-HPC-Clustern, die vorhandene Nodes homogener halten wollen, Unternehmen mit streng validierter Software, die nicht ohne Weiteres auf neue GPU-Generationen umsteigen können, sowie Forschungseinrichtungen, deren Codes speziell auf die Kepler-Architektur optimiert wurden. In solchen Fällen überwiegt mitunter der Vorteil der Kompatibilität gegenüber dem Performancegewinn neuerer Hardware.

Weniger geeignet ist dieses Produkt dagegen für Nutzer, die eine GPU für aktuelle Deep-Learning-Entwicklung, moderne KI-Modelle mit sehr großen Parameterzahlen oder energieeffiziente Cloud-Workloads suchen. Auch für Workstations ohne optimierte Serverkühlung oder für PC-Enthusiasten, die nach einer Allzweck-GPU für Gaming und KI-Experimente suchen, gibt es passendere Alternativen aus dem Consumer- oder aktuellen Professional-Segment. Wer langfristige Software- und Treiberunterstützung, maximale Performance pro Watt und Zukunftssicherheit benötigt, sollte eher zu neueren GPU-Generationen greifen, selbst wenn diese in der Anschaffung teurer sind.

Zusammengefasst ist die Dell NVIDIA Tesla K80 HHCJ6 als refurbished Server-GPU eine Nischenlösung für professionelle Anwender, die eine bestimmte Infrastruktur weiter betreiben und punktuell verstärken möchten. Sie bietet solide, wenn auch nicht mehr zeitgemäße Beschleunigerleistung, profitiert von der etablierten CUDA-Umgebung, verlangt aber sorgfältige Prüfung hinsichtlich Kompatibilität, Energiebedarf und Qualität der Aufarbeitung.

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